Sleeping 2011, Pilot Projekt für Kunst, Düsseldorf

Sleeping 2011

Ein Besucher betritt den Ausstellungsraum unsicheren Schrittes, wechselt von
einer schwarz in eine weiß gestrichene Fußbodenfläche, während die Reihen der
Neonleuchten so umgehängt wurden, dass sie in Diagonalen den Ausstellungs-
raum durchschneiden. Die Glasscheiben der langen Fensterreihe verwandeln –
durch eine schwarze Bemalung auf der Außenseite – die ganze Szenerie in eine
spiegelnde Projektion ihrer selbst.

Die modernen Manifestationen industrieller Bauweisen und ihre modulare Regel-
mäßigkeit werden in der raumgreifenden Installation so umgedeutet, dass ein in
sich zurückgeworfener Raum von komplexer Innenwirkung entsteht. In seiner
vermeintlichen Künstlichkeit erscheint dieser wie herausgeschnitten aus dem
Inneren des ehemaligen industriellen Zweckbaus und das Außen, die Umgebung
der postindustriellen Hinterhöfe mit ihren Parkplätzen für Einkaufsmärkte, bleibt
ausgeblendet.

Material:  Wandfarbe, Fußbodenfarbe (weiß, schwarz, grau), Farbe auf der Außenseite der Fenster, umgehängte Neonbeleuchtung